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Bewegungsmelder

Ein Bewegungsmelder erkennt Personen und Objekte, die sich im Überwachungsbereich befinden. Einige Melder arbeiten noch mit elektromagnetischen Wellen oder Ultraschall. Die meisten Bewegungsmelder arbeiten jedoch mit Infarotstrahlen, da sich diese im Bereich der Sicherheitstechnik durchgesetzt haben.

Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Ein Bewegungsmelder mit Infarotstrahlung kann Wärmequellen, wie zum Beispiel Personen, Tiere oder auch Fahrzeuge, in seinem Überwachungsbereich erkennen, da sich dann die Temperatur ändert. Ein Bewegungsmelder kann dabei zwischen sich bewegenden Objekten und gleichbleibenden Temperaturunterschieden, die zum Beispiel durch die Sonneneinstrahlung entstehen, unterscheiden.

Ein sich bewegendes Objekt erzeugt eine sich Wärmestrahlung die sic unregelmäßig verändert. Wenn nun ein solches Wärmemuster den Überwachungsbereich des Bewegungsmelders betritt, wird eine Alarmmeldung an die Zentraleinheit der Alarmanlage geschickt.

Der Präsenzmelder

Während der reine Bewegungsmelder häufig auch im Außenbereich zum Einsatz kommt gibt es für den Innenbereich eine weitere Art von Bewegungsmelder. Hierbei handelt es sich um einen Präsenzmelder. Diese Melder können auch sitzende oder ruhende Objekte erfassen und reagieren bereits auf kleinste Änderungen.

Den Bewegungsmelder mit einem Öffnungsmelder verbinden

Wenn Sie über Tür- und Fensterkontakte verfügen können Sie die Überwachung mit Hilfe eines Bewegungsmelders noch weiter ausbauen. Wird die Scheibe eingeschlagen, oder die Fensterkontakt auf irgendeine Art und Weise umgangen, löst der Bewegungsmelder aus. Somit ist ein Bewegungsmelder immer eine sinnvolle Ergänzung. Das trifft vor allem auch dann zu, wenn es bestimmte Fenster oder Türen gibt, die Sie nicht mit einem Kontakt sichern können.

Wie kann man einen Fehlalarm vermeiden?

© gpmax - Fotolia.com

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Wir wissen nun, dass der Alarm durch ein unregelmäßiges Wärmebild ausgelöst wird. Mit diesem Wissen kann man einen Fehlalarm auch vermeiden, auch wenn diese bei modernen Bewegungsmeldern eigentlich nie auftreten.

  • Schließen Sie vor dem Scharfschalten der Alarmanlage die Türen zum warmen Bad oder kalten Flur. Hierdurch vermeiden Sie, dass eine Luftströmung zwischen den Räumen entsteht und der Bewegungsmelder ein unnatürliches Wärmebild erkennt.
  • Achten Sie darauf, dass keine starken Scheinwerfer (zum Beispiel vom Auto oder einer Straßenlaterne) auf den Bewegungsmelder treffen. Das starke Licht erwärmt den Melder sonst und es kann zu einem Fehlalarm kommen. Daher sollten Sie einen Bewegungsmelder nicht auf die Fensterfront sondern in den Raum hinein richten.
  • Insekten können zu einem Fehlalarm führen. Eine Fliege, die kurz vor dem Melder fliegt, kann von einigen Meldern für einen Menschen in mehreren Metern Entfernung gehalten werden.

Wie reagiert ein Bewegungsmelder auf Haustiere?

Wenn eine Fliege zu einem Fehlalarm führen kann, was passiert dann erst, wenn es sich um eine Katze oder um einen Hund handelt? Die Industrie hat sich für diese Fälle etwas einfallen lassen. Moderne Bewegungsmelder können mit Haustieren auskommen. Je nach Modell erfasst der Bewegungssensor einfach nicht den unteren Bereich über dem Fußboden oder reagieren nur auf große Objekte.

Bevor Sie jedoch das ganze Haus mit Bewegungsmeldern ausstatten sollten Sie das erst einmal in einem Raum ausprobieren. Nicht, dass Sie ständig einen Fehlalarm haben, nur weil Ihre Katze auf Entdeckungstour ist. In diesem Fall ist es sinnvoller die Räume mit Fenster- und Türkontakten zu sichern.

Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter

Sie kennen das vielleicht: Sie kommen im Winter im Dunkeln nach Hause und suchen den Schlüssel. Ein Bewegungsmelder kann Ihnen hierbei Licht verschaffen.  Wenn der Bewegungsmelder dann noch mit einem Dämmerungsschalter ausgelöst wird, schaltet er das Licht nicht unnötiger Weise an, wenn es draußen hell genug ist.

Aber Achtung! Ein Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter ist nicht zum Verbinden mit einer Alarmanlage geeignet. Sehr viele Einbrüche werden am Tag begangen. Da wäre es ärgerlich, wenn die Alarmanlage im hellen nicht scharfgeschaltet werden kann.

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